Themen in der Firmvorbereitung

Firmpaten

Warum brauche ich Firmpaten?

Paten sind Begleiter und Unterstützer. Sie kann man ansprechen und um Rat fragen, sie geben Tipps und helfen evtl. Entscheidungen zu treffen. Schließlich fordern sie oftmals auch heraus etwas anders zu machen, Neues zu sehen oder auszuprobieren. So sind sie hilfreich für das eigene Leben.

Als Firmpate ist es gut, wenn sich diese Person auch mit dem auseinandersetzt, was es bedeutet als Christ zu leben.

Wer kann Firmpate werden?

Dein Firmpate sollte eine Vertrauensperson sine (oder werden). Hierbei sollten sich Jugendliche die Frage stellen: Mit wem kann ich buchstäblich über ‚Gott und die Welt‘ reden? Also wer ist interessant und hilfreich im Austausch, um Neues zu entdecken, Antworten zu finden, der Mensch, dem ich mich anvertrauen kann mit meinen Überlegungen und auch Gefühlen.

Generell kann sich diese Person auch kritisch mit dem Glauben und der Kirche auseinandersetzen, sollte jedoch nicht generell ablehnend gegenüber Gott und dem Glauben sein.

Gibt es offizielle Anforderungen?

Formal sollen Firmpaten

  • mindestens 16 Jahre als sein
  • Mitglied der Kirche sein

Zeichenhaft legt ein Firmpate seine Hand auf die Schulter des Jugendlichen und macht deutlich: Ich begleite Dich, ich stehe hinter Dir, Du bist nicht allein!

Angebote

Vielleicht weißt du noch nicht genau, ob die Firmung, der Glaube oder ein Engagement in der Kirche wirklich „deins“ ist. Und ganz ehrlich: Genau dafür ist die Firmvorbereitung da.
Nicht um fertige Antworten zu liefern, sondern um dir Raum zu geben, herauszufinden, was dir wichtig ist.

Wir laden dich ein, die verschiedenen Angebote auszuprobieren — nicht, weil du irgendetwas „leisten“ musst, sondern weil du dabei etwas entdecken kannst: über dich selbst, über deinen Glauben und die christlichen Werte.

Manchmal braucht es Begegnungen, Gespräche, Erlebnisse oder einfach stille Momente, um zu spüren:

  • Was spricht mich an?
  • Wo merke ich: Das hat etwas mit meinem Leben und meinem Glauben zu tun?

Ob du später sagst: „Ja, ich möchte mich firmen lassen“ — oder ob du feststellst, dass du noch weitersuchen möchtest — beides ist völlig in Ordnung. Wichtig ist, dass du unterwegs bist. Dass du dir die Freiheit nimmst, Fragen zu stellen, Neues in den Angeboten auszuprobieren und deinen eigenen Weg in dieser Welt findest.

Schau dir unsere Angebote an und wähle eins aus.

Es ist eine Chance und eine Einladung, zu entdecken, was Glaube und christliches Engagement heute bedeuten kann.
Für dich. Für dein Leben. Für das, wofür du stehen willst.

Christsein bedeutet, Jesus Christus nachzufolgen.

Jesu Botschaft und sein Umgang mit Menschen sollen Christen ihr ganzes Leben begleiten. Sie glauben an einen Gott, der jeden Menschen ohne Bedingungen liebt.

Diese Liebe bedeutet Vertrauen: Gott traut Christen zu, fair zu sein, zu helfen, zu vergeben und neu anzufangen – so, wie Jesus es gezeigt hat. Durch gute Worte und Taten machen sie seinen Glauben heute sichtbar.

Christsein heißt auch, Hoffnung zu haben. Selbst wenn das Leben schwer ist, glauben Christen daran, dass das Gute am Ende stärker ist und Gott sie nicht allein lässt.

Gottesdienst

Im Gottesdienst erinnern sich Christen daran, wer Jesus ist und warum er für ihr Leben wichtig ist. In der Eucharistie glauben Gläubige, dass Jesus ihnen ganz nah ist. Gleichzeitig bringen sie vor Gott, was sie gerade beschäftigt – Dank, Sorgen und Hoffnungen.

Der Gottesdienst ist nicht nur für den Sonntag da. Er soll Christen Kraft geben für den Alltag: für die Schule, Freunde und Familie. Das, was sie dort erleben, sollen sie mitnehmen und leben. So wird Glaube echt und spürbar.

Entscheidung

Die Firmung ist kein Pflichttermin, sondern eine bewusste Entscheidung. Ein Statement dafür, deinen Glauben nicht nur „mitlaufen zu lassen“, sondern ihn bewusst in dein Leben zu lassen.

Das Wort Firmung heißt aus dem lateinischem übersetzt: sich festmachen in Gott

Wir laden dich dazu ein, in der Firmvorbereitung herauszufinden, selbst zu wählen, wofür du im Leben einstehen möchtest.
Nicht, weil andere es von dir erwarten, sondern weil du spürst, dass die christlichen Werte dir einen Kompass fürs Leben und der Glaube dir Halt geben kann – im Alltag, in schwierigen Momenten, und in dem, was du für diese Welt sein möchtest.

Entscheidungen formen uns. Die Firmung ist eine davon:

Ein Moment, in dem du sagst: Ich gehe meinen Weg als Christ mit Gott.
Und ich möchte stärker werden in dem, was mir wichtig ist.